Tipps und Tricks rund um den Tour Explorer

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Verfasst am: 12. 05. 2009 [10:19]
oll
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Wenn man den TourExplorer verwendet gibt es nicht nur eine richtige Art etwas zu tun, sondern oft viele Möglichkeiten an das selbe Ziel zu kommen - und manchmal ist die eine Methode schneller, manchmal eine Andere. Hier können Tipps und Tricks gesammelt werden, wie man eine Aufgabe besonders effektiv / leicht lösen kann.
Verfasst am: 12. 05. 2009 [10:25]
oll
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Schnelles Erfassen von Linien "per Hand", also ohne Routing:

Nach dem Anlegen der leeren Linie können Sie ja sofort Punkte setzen, wenn Sie dann zum Verschieben der Karte die mittlere Maustaste verwenden bzw. um sich einen Überblick zu verschaffen mit gedrückter rechter Maustaste zoomen und falsch gesetzte Punkte über die Entfernen-Taste wieder löschen, müssen Sie diesen Modus nie verlassen und kommen sehr schnell voran.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.2009 um 11:33.]
Verfasst am: 18. 05. 2009 [14:47]
oll
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Wenn TourExplorer immer langsamer wird:

Der TourExplorer hat ein unbegrenztes UnDo. Wenn man lange ohne Neustart der Software und ohne ein neues Projekt zu laden mit dem TourExplorer arbeitet, sammeln sich immer mehr UnDo-Daten (Punkte im "Rückgängig") an, was den Speicher immer stärker belastet. Normalerweise sind die Datenmengen eher gering, so daß selbst nach langem Arbeiten nichts passiert, aber in großen Projekten mit langen Linien kann es vorkommen, daß der TourExplorer immer langsamer wird und im Extremfall sogar abstürzt.

Sobald man bemerkt, daß der TourExplorer ungewöhnlich langsam wird, gleich das Projekt speichern und im Anschluß neu einladen. Damit wird der UnDo-Puffer geleert und es kann wieder flott weitergehen.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.2009 um 14:53.]
Verfasst am: 15. 06. 2009 [13:17]
oll
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Auf manchen alten Rechner ruckelt die Nahansicht von Städten.

Das hat interessanterweise weder etwas mit den vielen POIs, noch (in der Version 4) mit den vielen dargestellten Fotos zu tun, sonden fast nur mit den Straßennamen! Diese überfordern bei der Darstellung langsame Rechner gelegentlich. Ruckelt es in der Nahansicht und sind Straßennamen nicht unbedingt erforderlich, dann schalten Sie diese doch einfach ab, das hilft fast immer!
Verfasst am: 15. 06. 2009 [13:27]
oll
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Wenn das Routing trotz Zwischenpunkte einfach nicht die gewünschte Strecke heraussuchen möchte:

Das kann natürlich viele Gründe haben. Vielleicht fehlt ein Teilstück, weil es noch von keinem ADFC-Mitglied erfaßt wurde und im Straßennetz nicht enthalten ist, weil dort keine Autos fahren dürfen. Oder es liegt eine heftige Steigung in dem Teilstück, die das Routing durch einen kleinen Umweg leicht umgehen kann - dann macht es dies nämlich auch. Oder Das ADFC-Routing ist zu sehr bevorzugt und es gibt eben nicht direkt die von Ihnen gewünschte Strecke im ADFC-Netz. Oder oder oder... Was tun?

Wenn es nur eine kurze Strecke ist, wo das Routing abweicht, lassen Sie sich die falsche Strecke einfach trotzdem in eine Linie verwandeln, markieren Sie die Linienpunkte im "falschen" Abschnitt und löschen Sie diese weg. Dann klicken Sie auf "Punkt nach aktueller Position einfügen" oder drücken Sie Strg+"+" und fügen Sie den nun fehlenden Bereich manuell ein. Meist geht dies schneller als zu versuchen dem Routing den eigenen Willen aufzuzwingen.

Wenn eine längere Strecke abweicht, das Routing diese Strecke aber haben müßte, sind vermutlich die Einstellungen nicht passend. Geben Sie dem Routing mehr Spielraum, also deaktivieren Sie die Funktion "Anstiege vermeiden", wählen Sie bei Schwierigkeit, Streckenbeschaffenheit und Verkehrsbelastung so wenig wie möglich aus und halten Sie den Regler für das Streckennetz irgendwo in der Mitte. Dann müßten Sie recht nahe an das gewünschte Ergebnis herankommen.
Verfasst am: 23. 09. 2009 [09:39]
oll
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Eine geplante Tour als Track oder Route auf das GPS übertragen? Und wo liegt der Unterschied?


GPS-Geräte verwalten im Allgemeinen drei Arten von Objekten auf ihrer Karte:

Als erstes die Wegpunkte, beispielsweise beim Segeln die Position einer Boje. Ein Wegpunk hat üblicherweise neben seiner Position eine Beschreibung und ein Symbol auf der Karte. Zu solch einem Punkt kann man sich hinführen lassen.

Das zweite sind die Routen. Routen sind nichts anderes als Listen von Wegpunkten, d.h. man segelt zunächst zu Boje 1, dann Boje 2, dann Boje 3, etc...

Das dritte sind Tracks. Ursprünglich sind Tracks einfach nur die Aufzeichnungen zurückgelegter Strecken, d.h. das GPS merkt sich einfach jede Sekunde die jeweilige Position und speichert diese in einem Track ab. Da die Trackpunkte nur aus den Daten des GPS selbst bestehen (also Position, vielleicht Uhrzeit oder Geschwindigkeit) und keine Zusatzinformationen wie eine Beschreibung oder ein Symbol enthalten, sind Tracks wesentlich kompakter und dürfen auf praktisch allen GPS wesentlich mehr Punkte enthalten wie eine Route. Auf modernen Geräten kann man sich mit Hilfe der "Trackback"-Funktion auch an Tracks wie an einer Route entlangführen lassen.


Was ist denn dann nun besser, Routen oder Tracks? Nun, in den allermeisten Fällen sind Tracks für unsere detailierten Touren mit vielen Punkten viel besser geeignet wie Routen. Bei Routen wird man wirklich von einem Wegpunkt zum nächsten geführt, d.h. erst wenn man den Wegpunkt 1 erreicht hat, schaltet das GPS auf Wegpunkt 2 und führt einen zu diesem. Bei den engliegenden Punkten einer detailierten Strecke führt dies schnell zu Problemen, weshalb das Trackback eines Tracks normalerweise einfach den nächsten Punkt auf dem Track sucht und einen von dort zu den folgenden Punkten des Tracks führt. Dadurch stört es auch nicht, wenn man (z.B. durch kurzzeitige GPS-Aussetzer / Ungenauigkeiten) einige Trackpunkte "überspringt", was bei einer Route gar nicht möglich wäre. Allerdings führt dies bei Tracks auch dazu, daß das GPS "abkürzt", d.h. wenn sich in der Strecke eine Schleife befindet, überspringt das GPS bei einem Track diese komplett und geht immer direkt auf dem kürzesten Weg zum Ziel. Daher ist man bei einer Rundroute als Track auch immer sofort im Ziel angekommen. In solchen Fällen muß man daher entweder getrennte Einzeltracks ohne Schleifen / Überschneidungen anlegen, oder eben doch Routen verwenden.
Verfasst am: 26. 05. 2010 [15:26]
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Hier noch ein paar einfache Tipps (vorallem für die neue Version 5), die aber viele doch nicht kennen:

- Um einzelne Aktionen im Tour Explorer 5 rückgängig zu machen, drücken Sie die Tasten "Strg" und "Z" zusammen.

- Nutzen Sie das Menü in der Objektliste, welches Sie mit der rechten Maustaste öffnen können.

- Mit der mittleren Maustaste können Sie die 2D-Karte verschieben ohne den Modus zu verlassen. Dazu drücken Sie die mittlere Maustaste nach unten.

- Um mehr Übersicht zu haben, können Sie die Objektliste auch wegklappen: drücken Sie hierzu den Rand des Fensters

Es ist ein Fehler bei Fußreisen, daß man nicht oft genug rückwärts sieht, wodurch man die schönsten Aussichten verliert.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Verfasst am: 05. 07. 2011 [14:17]
oll
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Export zum iPhone:

Damit der Export zum iPhone gelingt, muß der TourExplorer mindestens auf Version 5.0.6 (oder aktueller) geupdatet sein. Wenn der Update noch nicht automatisch (per Support und Update-Tool) geliefert wird, einfach im Downloadbereich auf der Webseite nachsehen. Ab Version 5.0.6 findet sich dann in der Mobile-Geräte-Auswahl auch ein extra iPhone-Knopf.

Der Datenaustausch geschieht per WLAN, d.h. das iPhone muß per WLAN im selben Subnetz angemeldet sein, wie Ihr PC. Es hilft nichts, wenn Sie das iPhone auch über Netzschranken hinweg finden - das iPhone wird den TourExplorer nicht "hören", d.h. die Verbindungsaufnahme klappt dann nicht.

Um mit dem iPhone kommunizieren zu können, muß der TourExplorer eine Schnittstelle öffnen, über den das iPhone ihn "ansprechen" kann. Diese Aktion ist für jede Firewall verdächtig, weshalb Firewalls (auch die von Windows) nachfragen, ob der TourExplorer dies tun darf. Wenn Sie hier "Nein" auswählen, wird die Verbindung natürlich NIE klappen! Manche Firewalls fragen erst gar nicht nach, sondern unterbinden dies gleich. In dem Fall müssen Sie den TourExplorer in Ihrer Firewall in die Ausnahmeliste eintragen, denn er benötigt diese Verbindung einfach für den Datenaustausch mit dem iPhone.

Sobald Scout auf dem iPhone den TourExplorer im Netz "gehört" hat, schickt er dem TourExplorer die Zahlenkombination, welche Sie von Anfang an auf dem iPhone-Display angezeigt bekommen haben. Sobald der TourExplorer diese Nachricht erhalten hat, erscheint auf dem PC das Eingabefeld, in welches Sie die Kombination eingeben sollen.

Danach sollte eigentlich alles wunderbar menügeführt funktionieren, da die kritischen Bereich vorbei sind.


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