Unbeantwortetes Thema

8 Stunden mit einem Akkusatz! -Grenzenlose Freiheit bei der Fahrradnavigation -

Autor Nachricht
Verfasst am: 09. 08. 2009 [18:08]
Physikus
Dabei seit: 26.05.2009
Beiträge: 23
8 Stunden mit einem Akkusatz -

Grenzenlose Freiheit bei der Fahrradnavigation

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten mit den Falkgeräten der Serien F und M länger als 7 Stunden zu navigieren.
1. Mit einer Spannungsversorgung über den Nabendynamo.
Dazu siehe:
http://www.kalaydo.de/iad/bap/sale/result?keyword=Navigation&adtype=67&CATEGORY%2FMAINCATEGORY=8141&x=33&y=17

2. Mit einem sorgfältig gepflegten Akkusatz im Akkuexpander von Magic Maps (MM).
In den Foren geht es immer darum, welcher Akkusatz nun der richtige ist und welcher am längsten navigieren lässt.
Dabei wird grundsätzlich übersehen, dass alle NiMH-Akkus vom Prinzip her baugleich sind.
Entscheidend ist die Übereinstimmung der vier im Akkuexpander zusammen geschalteten Akkus.
Gleiches Kaufdatum, gleicher Typ und gleiche Pflege sind leider keine Garantie!
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Ich bin mit einem Billigsatz 4x2700mAh für unter 6 Euro 8 Stunden gewandert und mit einem Satz der oberen Preisklasse 4x2850mAh nach 2 Stunden liegen geblieben – da zeigte der Billigsatz noch 100% an!
Der Problemlöser schlechthin scheinen die relativ neuen Ladegeräte mit vollständiger Kontrolle aller Akkudaten zu sein.
Internetprovider: www.conrad.de und www.reichelt.de.
Beide Anbieter haben mehrere Geräte im Programm in der Preislage zwischen 20,00€ und 30,00€.

Das besondere an diesen Geräten ist, dass man nach dem Aufladen eine Aussage darüber erhält, welche Kapazität der einzelne Akku wirklich hat. Ist in einem Satz ein Akku dabei der deutlich unter der aufgedruckten Kapazität und unter der Kapazität der anderen im Satz liegt, so ist dieser Akku zwar scheinbar voll geladen, bricht aber nach wenigen Stunden zusammen.
Am Beispiel der oben genannten Akkus:
Im Billigsatz war die Kapazität aller 4 Akkus identisch. Im teuren Satz 2850mAh hatte ein Akku lediglich 1600mAh, die anderen tatsächlich 2500mAh.
Diese Ladegeräte offenbaren die Diskrepanz zwischen Aufdruck und Wirklichkeit und gestatten es, Akkupacks zusammenzustellen, die nahezu identische Akkus enthalten, so man von einem Akkutyp nicht nur die Mindestzahl gekauft hat.
Interessant dürfte auch sein, wie die Akkulieferanten reagieren, wenn die ersten Kunden Akkus wegen falschem Aufdruck reklamieren!

Startet man dann die Tour mit 100% geladenem internen Akku und sofort angeschlossenem eingeschaltetem Akkuexpander, bilden interner und externer Akku nach kurzer Zeit eine Einheit.
Die %-Anzeige der MM-Software gibt den Zustand des kombinierten Akkusystems an.
Ein Akkusatz reicht für 6 bis 8 Stunden. Ich habe Navigationszeiten von 12 Stunden mit einem Falk M4 erreicht.

Euer Physikus



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