Wanderung Pirna - Burglehnpfad - Posta - Mocketal -Doberze

Region Sächsische Schweiz
Tourverlauf Pirna - Mockethal - Daube - Liebthal - Hinterjessen - Copitz - Pirna
Höhenmeter bergauf 136 m bergab 136 m
Länge 14 km
Schwierigkeitsgrad leicht
Die 14 km lange Wanderung Pirna - Burglehnpfad - Posta - Mocketal -Doberze beginnt in Pirna und führt über Mockthal und Daube wieder zum Bahnhof Pirna.
 
Wanderung Pirna - Burglehnpfad - Posta - Mocketal -Doberze
Abbildung: Verlauf Wanderung Pirna - Burglehnpfad - Posta - Mocketal -Doberze
 

Kartenmaterial

Ideale Kartengrundlage für die Wanderung Pirna - Burglehnpfad - Posta - Mocketal -Doberze sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000.
Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des "Tour Explorers Sachsen / Thüringen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad.
Den "Tour Explorer" mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland.

 
Man beginnt diese Wanderung am Bahnhof in Pirna, welcher an der S-Bahnstrecke S1 Dresden- Schöna liegt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Ausgangspunkt mit dem PKW über die A 17 und die B 172 zu erreichen. Innerhalb der Stadt bestehen ausreichend Möglichkeiten, um seinen fahrbaren Untersatz in Parkhäusern oder auf vorhandenen Parkplätzen abzustellen. Bei sehr schönem Wetter kann man auch mit dem Schiff, entweder von Dresden oder aus der sächsischen Schweiz kommend, die mittelalterliche Stadt, welche 1233 erstmals urkundlich erwähnt wurde, besuchen.

Um auf die rechtselbische Seite der Stadt zu gelangen, ist eine Überquerung der Elbe notwendig. Deshalb entscheidet man sich für den Fußweg, welcher vom Bahnhofsvorplatz, wo sich bereits ein Wegweiser mit der Markierung roter Punkt befindet, vor der Eisenbahnbrücke links abgeht und leicht ansteigt, um über die alte Elbbrücke (Marienbrücke) in den Ortsteil Copitz zu gelangen. Bei der Überquerung des Flusses hat man bereits rechter Hand einen wunderbaren Blick in das Obere Elbtal.

Kurz vor dem Haltepunkt der Regionalbahn Neustadt – Pirna sollte man gleich links die Treppen hinabsteigen, um dann links durch die Eisenbahnbrücke und der Querung der Hauptstraße auf die Fährstraße zu gelangen. Hier geht es geradeaus bis zum Hauptplatz, der von altehrwürdigen Mehrseitenhöfen umrahmt wird und den alten Dorfkern ahnen lässt. Hier befindet sich auf der rechten Seite ein Parkplatz.

Von hier geht man noch ein Stück gerade aus, bevor dann links eine Wegmarkierung (gelber Punkt) an einer Steinmauer erscheint. Hier hält man sich links, um auf der leicht ansteigenden Quergasse bis zur nächsten Kreuzung zu gelangen, an welcher man sich rechts hält.

Nun befindet man sich auf der Oberleite und wandert ein kurzes Stück gerade aus, bis linker Hand die Treppen zum Burglehnpfad erscheinen, die nun bewältigt werden müssen, um nach oben zu gelangen.

Hat man diese kleine Schwierigkeit hinter sich gelassen, hält man sich rechts, um auf dem Burglehnpfad weiter zu wandern. Hier besteht die Möglichkeit, an zwei vorhandenen Aussichtspunkten einen Blick von der hiesigen Elbseite auf die wunderschöne Altstadt von Pirna und seinem Schloss auf dem Sonnenstein zu genießen. Bei sehr guter Fernsicht kann man bis in das Erzgebirge sehen.

Nach einer kurzen Pause, wozu Bänke einladen, setzt man die Wanderung fort, um durch den Wald hinab auf die Arthur – Thiermann- Straße zu gelangen.

Hier geht es rechts ein kleines Stück auf dem Fußweg, um dann an der nächsten Kreuzung links nach Oberposta zu gelangen. Ganz kurz hält man sich auf dieser engen Straße, um dann an den nächsten Häusern erneut links abzubiegen. An den wunderschönen Häusern bergauf vorbei, kommt man über einen Wiesenweg nach Mockethal, einem Stadtteil von Pirna.

Entlang an landwirtschaftlich genutzten Gebäuden erreicht man den „Rundling“, und überquert die Verbindungsstraße nach Wehlen. Man folgt immer der Markierung gelber Punkt, bis zur nächsten Weggabelung, an welcher man rechts weiterwandert, in Richtung Doberzeit. Am Ende des Waldes befindet sich ein Sühnekreuz. in Form eines Malteserkreuzes. Es besteht die Möglichkeit, auf einer der vorhandenen Bank eine kleine Rast einzulegen, bevor man die Verbindungsstraße Pirna – Lohmen erreicht.

Hier hält man sich rechts und muss leider ein kleines Stück auf der Straße laufen, um nach Doberzeit und hinter der Gaststätte links in den Ort zu gelangen. In der heutigen Zeit sind die kleinen Dreiseitenhöfe mit neu errichteten Häusern vermischt. Am Ortsende ergibt sich ein wunderschöner Blick auf das Weltkulturerbe „Dresdner Elbtal“ und den Borsberg.

Man wandert die wenig befahrene Straße gerade aus weiter, um dann in das Sackgassendorf Daube zu gelangen. In der Mitte befinden sich Wanderwegweiser. Von hier aus geht es über eine Treppe in den Liebethaler Grund hinab. An einer Kreuzung am Fluss hat man die Möglichkeit, nach rechts bachaufwärts in die Lochmühle (seit 1835 Gästebewirtung) abzubiegen, und eine Pause einzulegen. Dieses Bauwerk kann auch besichtigt werden (Voranmeldung unter Gemeinde Lohmen Tel.: 03501 58100). Von hier aus muss man das kleine Stück wieder bis an die Treppen zurück, um dann nach rechts abzubiegen.

Nach Querung der Wesenitz, welche auf der Südostseite des Valtenberges bei Neukirch entspringt, erreicht man auf der rechten Seite das Richard – Wagner – Denkmal, welches vom Dresdner Professor Richard Guhr geschaffen wurde. Wagner soll im Jahr 1848 in der Lochmühle an einem Gartentisch sitzend, Teile seiner Oper konzipiert haben, was man sich in dieser Idylle gut vorstellen kann.

Im Grund wandert man nun in Richtung Liebethal weiter bis an das Ende des Waldes, wo sich rechter Hand eine Kletteranlage, sowie die Informationstafel über das hiesige Gebiet befindet.

An der nächsten Kreuzung geht es leicht links durch den Ortsteil auf der Markierung blauer Punkt in Richtung Pirna, welche uns zum Ausgangspunkt der Wanderung begleitet. Linker Hand fließt die Wesenitz, welche nach 83,4 km langen, windungsreichem Verlauf in die Elbe bei Pratzschwitz mündet.

Nach Überqueren einer kleinen Brücke erreicht man dann Altjessen. An der Straßenkreuzung ist es unbedingt erforderlich, sich nach der Markierung Blauer Punkt, welcher sich gut sichtbar an einem Lichtmast befindet, zu halten. Im bewohnten Gebiet mit schönen Einfamilienhäusern geht es immer gerade aus, bis das Haus Nummer 34 auf der rechten Seite erreicht worden ist. Hier befindet sich an einer Steinmauer unsere Wegmarkierung, welcher wir jetzt halblinks folgen, um an die Dietzmühle, welche als Wohnhaus genutzt wird, zu gelangen.

Weiter geht es jetzt durch teilweise bewaldetes Gebiet auf der Markierung blauer Punkt bis zum Bahnübergang. Zuvor erscheint auf der rechten Seite das Berufsschulzentrum.

Nach Überquerung der Bahnstrecke geht es durch bewohntes Gebiet bis zur alten Elbbrücke, die uns zum Bahnhof Pirna führt. Im Anschluss besteht noch die Möglichkeit, einen Stadtrundgang durch die Altstadt von Pirna zu unternehmen, was sehr zu empfehlen ist.

 

 

© Wanderfreunde aus Sachsen

(www.wanderrouten-sachsen.de)

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