Kartenmaterial
Ideale Kartengrundlage für die Wanderung Oelsa-Dippoldiswalder Heide-Oelsa sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen der "Interaktiven Kartenwerke Sachsen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad. Die "Interaktiven Kartenwerke" mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland.
Diese Wanderung beginnt in Oelsa „Am Oberen Gasthof“. Dorthin gelangt man mit der Buslinie 348 von Wilsdruff, Freital oder mit der Buslinie 348 kommend von Dippoldiswalde, oder von Possendorf kommend mit der Linie 347(nur wochentags). Die Linie 348 fährt Wochentags stündlich und am Wochenende nur aller zwei Stunden zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir gehen nun in Richtung Ort weiter und biegen an der nächsten Kreuzung „Dorfmarkt“ (geradeaus geht's nach Freital, links geht's nach Seifersdorf) links hinein. Über die Brücke des Oelsabaches, etwa 200 m und schon kommen wir links haltend zum „Klausenweg“. Diese Siedlung gehört zum Ort und ist somit ein Wohngebiet. Der Weg ist mit einem gelben Strich markiert. Diese Wegmarkierung führt geradeaus in den Wald, welcher sich Dippoldiswalder Heide nennt, hinein. Der Weg ist anfangs geteert, später bis in den Wald hinein sehr steinig, unwegsam und aufsteigend. Nach 250 m befindet sich auf der linken Seite die „Barbarakapelle“. Die Kapelle wurde vermutlich 1508 im Auftrag des Dippoldiswalder Schlossherrn Siegismund v. Maltitz nahe einer angeblich heilkräftigen Quelle erbaut und nach der Bergbauheiligen Barbara ernannt. Die Kapelle wurde von einem Kaplan betreut, der in einer angebauten Klause (daher der Name „Klausenweg“) wohnte. 1539 ließen die beiden Söhne des Stifters die Kapelle zerstören weil protestantischer Gottesdienst Einzug gehalten hatte. 1882 wurde die Kapellenruine teilweise wieder aufgebaut. Weiter geht es ca. 50 m bis zur nächsten Kreuzung, an welcher sich mehrer Hinweisschilder über Wanderzeile befinden. Neben diesem Wegweiser steht eine Bank. Der Weg führt uns nun nach links an einem Rastplatz vorbei. Nach ca. 300 m ist die „Salzlecke“ erreicht. Hier wurden früher Brote aus Lehm und Salz für das Wild ausgelegt. Dies sollte die Fresslust und damit das Gewicht sowie die Geweihausbildung des Wildes steigern. 1736 angelegt wurde die „Salzlecke“ 1936 von neuem aufgerichtet. Wir befinden uns nun auf einem Forstweg, welcher eben verläuft. Dieser Weg ist sehr breit und gut zum Wandern. Auf diesem Weg laufen wir nun weiter geradeaus Richtung „Wolfssäule“. Nach ca. 1 km geht links der „Backschüsselweg“ (Reitweg) ab. Nach ca. 300 m kommen wir auf die nächste Kreuzung, an welcher es gerade aus weiter in Richtung am „Steinernen Messer“ geht.. An dieser Wanderwegekreuzung befindet sich eine Wanderwegekarte mit einer Bank zum Verweilen.. Wir wandern geradeaus weiter auf dem Forstweg entlang. Der Weg ist sehr gut zu laufen. Nach ca. 3 km biegen wir links in den Reitweg ein. Wir laufen ca. 300 m auf Waldboden bis wir links auf einen Wegweiser stoßen. Hier halten wir uns erneut links, um über den Marktsteig in Richtung Einsiedlerstein zu gelangen.. Vor dem „Einsiedler“, wo sich Hinweisschilder auf die Wanderziele der näheren Umgebung befinden, stehen 2 Bänke als Sitzgelegenheit zum Ausruhen. Hier kann man die herrliche Sicht auf den Wald genießen. Weiter geht es kurz geradeaus, um dann nach rechts über den „Hoppmannsweg“ in Richtung Heidemühle bis zur Straße zu gelangen. Das Gebiet um den „Hoppmannsweg“ ist ein Landschafts - und Trinkwasserschutzgebiet. An der Hauptstraße geht es jetzt nach links, um zu unseren Ausgangspunkt zurückzugelangen. Die Straße nennt sich ab Ortseingangsschild Karsdorf „Heidestraße“. Nach ca. 100 m befindet sich auf der rechten Seite die „Staatliche Forstschule“ Außenstelle Karsdorf. Nach der Forstschule gehen wir noch ca. 50 m und überqueren eine kleine Brücke. Nach der Brücke (100 m) ist links ein großer Parkplatz, welcher gebührenfrei ist. Gegenüber befindet sich das „Naturhotel Heidemühle“ mit Restaurant. Die „Heidemühle“ ist ein Denkmal. Die Mühle wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Die Brettsäge wurde mit Wasser aus dem Heidemühlenteich gespeist. Um 1770 war hier der Mittelpunkt, der damals ca. 900 ha großen Dippoldiswalder Heide. Nach Napoleons letzten Sieg am 26./27.8.1813 war die Heidemühle mit Verwundeten überfüllt. Umgebaut ab 11/93 – 8/94, Wiedereröffnung am 22.8.1994. Wir wandern die Hauptstraße Richtung Oelsa ca. 350 m entlang und biegen dann auf der linken Seite in einen Pfad Namens „Hegewaldsteig“ ein. Dieser führt genau parallel zur Hauptstraße in Richtung Oelsa. Nun sind es etwa noch 400 m bis zur Einfahrt „Rosenbrücke“. Hier, an dieser Weggabelung, wird der „Marktsteig“ überquert. Gegenüber von den Wegweisern steht eine nette Bank zum Ausruhen. Wir gehen weiter den „Hegewaldsteig“ noch ca. 800 m entlang bis zum kostenlosen Parkplatz „Waldstadion Oelsa“. Hier befindet sich die nächste Wanderwegekarte mit Hinweise über die Ziele der näheren Umgebung.. Vom „Waldstadion“ läuft man nun die Hauptstraße nach Oelsa weiter. An der Bushaltestelle überqueren wir die Straße und laufen auf dem Fußweg zu unserem Ausgangspunkt dieser Wanderung zurück.
© Wanderfreunde aus Sachsen (www.wanderrouten-sachsen.de)
Karten zu diesem Wanderweg finden Sie im MagicMaps-Shop. |