Wanderung Mohorn-Grillenburg-Mohorn

Region Dresden
Tourverlauf Grund - Triebischwiesen - Grillenburg - Grund
Höhenmeter bergauf 135 m bergab 135 m
Länge 15 km
Schwierigkeitsgrad leicht
Die 15 km lange Wanderung Mohorn-Grillenburg-Mohorn beginnt in Grund bei Mohorn. Von dort führt sie als Rundkurs durch den Tharandter Wald über Grillenburg wieder zurück nach Grund.
 
Wanderung Mohorn-Grillenburg-Mohorn
Abbildung: Verlauf Wanderung Mohorn-Grillenburg-Mohorn
 

Kartenmaterial

Ideale Kartengrundlage für die Wanderung Mohorn-Grillenburg-Mohorn sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000.
Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des "Tour Explorers Sachsen / Thüringen" angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad.
Den "Tour Explorer" mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland.


Die heutige Wanderung beginnt in Mohorn – Grund an der „ Firma Knox“ (Herstellung von Räucherkerzen). Um den Ausgangspunkt zu erreichen, benutzt man den Bus der Linien 333 (Dresden – Kesselsdorf – Mohorn- Grund – Hetzdorf – Niederschöna ) und 334 (Freital – Wilsdruff und dann in Nummer 333 umsteigen). Die Anreise mit dem PKW erfolgt über die Autobahn A 4 (Abfahrt Wilsdruff) und dann weiter über die B 173 und Grumbach nach Mohorn – Grund. Im Ort befinden sich Parkplätze am Bad im Grund und gegenüber der Firma Knox.

Die Wanderung beginnt an der Firma Knox, welche 1865 vom Apotheker Hermann Zwetz gegründet wurde. Sie befindet sich an der Niedermühle. Die Niedermühle wurde in DDR – Zeiten weggerissen, und ein Betonbau auf den Gelände errichtet wo jetzt Räucherkerzen von Knox produziert werden. Der Mühlgraben wurde 2003 zugeschüttet und auf den Mühlgraben wurde ein Steinmuseum errichtet.

Wir wandern der Markierung grüner Schrägstrich ( Lehrpfad Geologisches Freilichtmuseum) von Knox gerade aus, in Richtung Tharandter Wald auf der asphaltierten Straße entlang, nach ca. 50 Meter kommt auf der rechten Seite der Straße ein Hinweisschild „Alte Poststraße“.

Weiter wandert man gerade aus, nach ca. 100 Meter kommt rechts das Steinmuseum wo auch einst der Mühlgraben entlang ging, und links der Straße verläuft parallel die Triebisch und dahinter sind bewohnte Häuser.

Weiter wandert man gerade aus, bis nach ca. 100 Meter sich die Straße teilt. Halb rechts mit Überquerung der Triebisch in Richtung Tharandter Wald und gerade aus Richtung Obergrund. Man biegt halb links ab, und wandert weiter gerade aus links und rechts der Straße befinden sich Häuser.

Nach ca. 400 Meter wandert man direkt im Tal der Triebisch entlang, wo links der Straße steiler Hang mit Mischwald und rechts Häuser dahinter die Triebisch und Felder sind. Nach ca. 2 km kommt auf der linken Seite der Straße ein Hinweisschild „zur Weißen Halde“.

Die weise Halde wurde aus Abraum vom Bergbau aufgeschüttet. Grund war zu dieser Zeit auch als „Silbergrund „ bekannt. Mit dem Untergang des Bergbaues und der Verarmung der Bevölkerung wurde die weise Halde auf Grund Ihres Aussehens zu „Wüstarabien“ umgenannt. Das Gebiet ist bis heute noch nicht bewachsen. Der Silbergrund wurde im Volksmund auch in Hadern- oder Bettelgrund umgenannt. (Hadern ist ein Ausgangsprodukt der Papierindustrie)

Weiter wandert man gerade aus, und nach 1km kommt auf der linken Seite der Straße eine Schautafel vom Wandernaturweg Geologisches Freilichtmuseum 12km ( mit der Markierung grüner Schrägstrich Lehrpfad).

Man wandert weiter ca. 400 Meter bis man am Wald angekommen ist, dort befindet sich auf der rechten Seite ein Parkplatz und links ist eine Schautafel vom Tharandter Wald. Von dort aus wandert man gerade aus weiter auf den gut ausgebauten Wanderweg ( mit Markierung grüner Strich ) rechts des Weges ist Nadelhochwald und mittendrin fließt die Triebisch und links des Weges ist steiler Hang mit Lärchen und Fichtenwald.

Nach ca. 700 Meter kreuzt man den G – Flügel, wo sich auch ein Grillplatz rechts des Weges befindet, dort kann man auch Grillen, mit absprachen des zuständigen Revierförsters Herrn Schmieder. Unmittelbar nach den Grillplatz führt der G – Flügel über eine Brücke in Richtung Hetzdorf, nach links in Richtung Landberg, und bergauf geht der Kirchbergweg und geradeaus im Tal der Triebisch führt der Wiesenweg entlang, welchen wir weiterwandern.( Markierung grüner Strich ).

Nach ca. 800 Meter kommt auf der rechten Seite des Weges die „grüne Brücke“. Links des Weges, der nun etwas schmäler wird, befindet sich ein steiler Hang mit Fichtenwald.

Weiter wandert man gerade aus, und nach ca. 200 Meter kommt auf der linken Seite des Weges ein Porphyrfels mit „dem sogenannten Jungfernloch“, und rechts des Weges befindet sich ein Teich der 1995 angelegt wurde, und als Feuchtbiotop dient.

Weiter wandert man auf der Markierung grüner Strich gerade aus. Nach ca. 200 Meter mündet auf der linken Seite des Weges der Lange Weg, welcher auch „Fuchsschneise“ genannt wird. Rechts des Weges befinden sich Querdämme, die vom August dem Starken angelegt wurden und als Fischteich genutzt worden., die aber 1897 vom Hochwasser zerstört wurden sind, und nur teilweise noch erkennbar sind.

Weiter wandert man gerade aus, und nach ca. 500 Meter kommt rechts von Weg eine Sitzgruppe und rechts von Weg sind die Triebischwiesen. Weiter wandert man gerade aus auf der Wanderweg ( mit Markierung grüner Strich ) nach ca. 100 Meter befindet sich rechts vom Weg der Triebischsee, der 1997 angelegt wurde und als Feuchtbiotop dient, links des Weges ist Hang mit Fichtenwald.

Nach ca. 50 Meter kreuzt der F – Flügel, der links nach Spechtshausen und rechts in Richtung Niederschöna führt.

Weiter wandert man gerade aus, und nach ca.100 Meter kommt auf der linken Seite des Weges, ein Wasserbecken, welches im Zuge einer Kneippanwendung zu Armbädern genutzt werden kann.

Weiter gerade aus nach ca. 400 Meter kommt auf der linken Seite eine Sitzbank, die Edward Drechsler gewidmet ist. Er war einst Bürgermeister von Kurort Hartha sowie ein Naturfreund.

Wir wandern weiter im Triebischtal und dach 1 km kreuzt der E-Flügel. An der Kreuzung befindet sich die Ernemannschützhütte.

Ernemann war Foto und Kameraentwickler und Begründer der Peutagonwerke. Schräg gegenüber der Schutzhütte sieht man noch deutlich einen Damm, welcher zu einer Mühle gehörte. die auf den Triebischwiesen stand. Der alte Mühlenteich ist heute mit Schwarzerlen bewachsen, und von der Mühle sieht man heute nichts mehr.

Weiter wandert man, der Markierung gelber Punkt folgend, an der Kreuzung rechts ab in Richtung Zigeunerplatz. Links und rechts des Weges befindet sich Nadelwald. Wir kreuzen den Warnsdorfer Bach. Nach ca. 200 Meter kommt man auf den D – Flügel, welches heute die Staatstraße von Tharandt – Grillenburg – Naundorf ist. Rechts bevor man auf die Staatstraße geht, befindet sich der Zigeunerplatz, wo eine Schautafel von Tharandter Wald sowie Bänke für eine Pause vorhanden sind. Unmittelbar hinter dem Zigeunerplatz fließt die Triebisch entlang. Weiter wandert man nun ca. 400 Meter die Staatsstraße entlang in Richtung Grillenburg, dann biegt man rechts ab, und kommt auf einem Parkplatz. Von dort aus wandert man weiter, und nach ca. 50 Meter beginnt das Walderlebnis, welches 1993 – 1995 errichtet wurde.

Weiter wandert man der Markierung gelber Punkt folgend, gerade aus auf dem ausgebauten Triebischweg. Links und rechts des Weges im Nadelwald befindet sich ein Holzweg, Holzstaplung sowie Beschreibungen von Holzarten. Nach ca. 700 Meter kommt auf der rechten Seite des Weges eine Blockhütte und links des Weges befindet sich ein Erlebnispfad, sowie ein Wasserrad und geschnitzte Figuren.

Nach 200 Meter kommt man auf den Grunderweg, dort biegt man nach links ab , und wandert weiter. Nach ca. 100 Meter kommt man in Grillenburg an und wandert weiter den Wanderweg bergaufwärts bis zur Staatsstraße, links des Weges sind Häuser und auf der rechten Seite des Weges stand früher die Grillenburger Mühle. Die Grillenburger Mühle war früher ein Säge und Mehlmühle, davon ist aber heute nichts mehr vorhanden. Dort befindet sich rechts der Gasthof Grillenburg, der aber leider geschlossen hat.

Nun überquert man die Straße und wandert, der gemeinsamen Markierung gelber Punkt und grüner Schrägstrich ( Forstlehrpfad) folgend, den Fußweg 50 Meter nach links, in Richtung Hartha. Dort geht die Seerenteichstraße ab. Wir erreichen die Gaststätte „Alte Schule“. In Grillenburg kann man außerdem das Jagdschloss besichtigen, was sehr zu empfehlen ist. Außerdem besteht im Sommer die Möglichkeit, sich einen Kahn auszuleihen und das Naturbad zu benutzen.

Man wandert zum Gasthof Grillenburg zurück und biegt in den Grunder Weg ab. Jetzt geht es bergab nach der grünen Schrägstrich- und gelben Punkt-Markierung, und erreicht auf der rechten Seite das Walderlebnis. Links befindet sich das Wildgehege.

Man biegt nicht in das Walderlebnis (Forstlehrpfad, grüner Schrägstrich) ein, sondern wandert geradeaus weiter, und kommt nach einem leichten Anstieg an den E-Flügel. Links stehen Hinweisschilder zum Waldnaturpfad, grüner Schrägstrich.

Jetzt überqueren wir den E-Flügel und wandern auf dem Grunder Weg, gleichzeitig Schneise 13, weiter durch Fichtenwald. Auf der linken Seite befindet sich der Laux-Hübel. Nach ca. 400 m gabelt sich der Weg und man läuft auf dem rechten Weg weiter, und gelangt so nach einem leichten Abstieg auf den F-Flügel.

An der Kreuzung wandert man leicht bergab auf dem Grunder Weg weiter durch Fichtenwald. Rechts fällt das Gelände in das Triebischtal ab und auf der linken Seite erblickt man einen Porphyrfächer.

Nach einem weiteren Abstieg kann man rechts die Triebisch sehen. Links mündet der Triebbachweg auf unseren Weg. Man überquert den Triebbach und kreuzt den G-Flügel.

Nun setzt man die Wanderung linksseitig der Triebisch fort, und nach ca. 500 m überqueren wir auf einer schmalen Fußgängerbrücke die Triebisch.

Man gelangt an einen kleinen Parkplatz am Rande des Waldes, wo man auf den bekannten Hinweg trifft. Nun geht es nach links, und nach 1 km ist der Ausgangspunkt an der Firma Knox (grüner Schrägstrich, geologisches Freilichtmuseum) erreicht. Im Sommer ist es möglich, hinter der Firma Knox das Waldbad mit Einkehr zu besuchen.

 

 

© Wanderfreunde aus Sachsen

(www.wanderrouten-sachsen.de)

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