Caspar-David-Friedrich-Weg |
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| Der 14 km lange Caspar-David-Friedrich-Weg beginnt und endet in Krippen. Der Weg führt unter anderem über die Kaiserkrone und den Wolfsberg. | |||||||||||
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| Abbildung: Verlauf Caspar- David- Friedrich- Weg | |||||||||||
Kartenmaterial Ideale Kartengrundlage für den Caspar- David- Friedrich- Weg sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000.
Die Wanderung beginnen Sie in Krippen am kleinen Parkplatz neben den Bahngleisen. Von dem Parkplatz gehen Sie unter der Bahntrasse entlang in Richtung der kleinen Krippener Fähre. An dem Kinderspielplatz steht die erste Informationstafel zum Caspar-David-Friedrich-Weg. Auf ihr sind die ersten allgemeinen Daten zum Maler und dem Wanderweg erklärt. Der Wanderweg geht am Elbufer entlang und führt zu den ersten beiden Tafeln Tafel 2 und Tafel 3. Bei Ihrer Wanderung kommen Sie vom Wege ab, und so können Sie die Kleine Bastei entdecken und die alten Überreste der Steinbrüche. Es ist schon wirklich verwunderlich, wie früher gearbeitet wurde, wie man ohne die heutigen technischen Hilfsmittel große Klötze bewegte und überhaupt in den Griff bekommen konnte. An einigen Stellen liegen noch vollständig behauene Säulen am Hang herum. Sie gehen auf dem Mittelhangweg entlang, bis Sie den Hang hinunter klettern und genau bei Schild Nr. 4 wieder auf den richtigen Weg stoßen. Sie laufen weiter auf dem Hangweg, an der kleinen C.-D.-Friedrich-Quelle vorbei, zum nächsten Schild Nr. 5. Hinter diesem Schild gehen Sie ein paar Meter den Hang hoch. Auf dem Mittelhangweg angekommen, gibt es etwas Interessantes zu sehen, einen gut erhaltenen Steinbruch. Er bietet eine große Höhle und kann ohne Probleme auch als Boofe benutzt werden. Der C.-D.-Friedrich-Weg schwenkt in den Hirschgrund. Sie laufen an der Tafel 6 vorbei und weiter auf dem asphaltierten Weg mit der Wegmarkierung gelber Strich, den Berg hoch nach Schöna. Oben in Schöna ist der C.-D.-Friedrich-Wanderweg ein wenig irritierend ausgeschildert. Es geht auf dem Weg mit dem gelben Strich weiter, bis der Weg mit roter Punkt-Markierung kreuzt. Auf diesem Wanderweg geht es jetzt nach links weiter zur Kaiserkrone. Am Fuße der Kaiserkrone finden Sie die Tafel 7 mit anschaulichen Beispielen durch die Caspar-David-Friedrich von der Sächsischen Schweiz inspiriert worden ist. Die Kaiserkrone sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Alle drei Spitzen der Kaiserkrone lassen sich ohne großen Aufwand erklimmen. Von der Kaiserkrone geht es jetzt wieder herunter und auf dem schon bekannten Weg, roter Punkt, quer durch das ganze Dorf Schöna. Der C.-D.-Friedrich-Wanderweg ist die ganze Zeit gut ausgeschildert und so werden Sie kurz auf den Wanderweg mit dem grünen Punkt geleitet, um dann auf einem riesigen Bogen zum Wolfsberg geführt zu werden. Dieser Bogen geht fast die ganze Zeit am Waldrand auf der Zufahrtsstraße zum Wolfsberghotel entlang. Vom Hotel bzw. vom Wolfsberg haben Sie einen sehr schönen Panoramablick. Auf einer Tafel ist der Weg durch Reinhardtsdorf/Schöna dargestellt, aber ausgeschildert ist er auf dem großen Bogen über die Zufahrt des Hotels. Diese Strecke ist viel schöner, als der Weg bei Reinhardtsdorf und Schöna entlang. Am Wolfsberg steht noch einmal die Übersichtstafel Nr. 1 und Tafel 8. Vom Wolfsberg gehen Sie wieder runter nach Reinhardtsdorf. Der Weg ist sehr breit und scheint die alte Zufahrt zum Wolfshotel zu sein. In Reinhardtsdorf angekommen, gehen Sie über die Hauptstraße und gleich auf der gegenüberliegenden Seite der grünen Punkt-Markierung wieder hinterher durch das Dorf. Der Weg geht bald darauf aus dem Dorf heraus und an einem Steinbruch vorbei, der auch heute noch in Betrieb ist. Der Wanderweg führt schnell den Hang runter und führt noch an den beiden Tafeln 9 und 10 vorbei. Kurz bevor Sie Krippen erreichen kommen Sie noch durch einen Bereich, an dem noch die alten Spuren von einigen Berghang-Gärten zu sehen sind. Die ökonomische Lage zwang die Einwohner mit beträchtlichem Aufwand die Berghänge vom Wald zu roden und gartenbaulich zu nutzen. Die Jahrhunderte alten, überwachsenen und einfallenden Mauern, sowie die verwilderten Terrassen bezeugen das noch heute. Vor allem wurden Obst und Gemüse angebaut und Ziegen gehalten. Eine erhaltene Felsinschrift verdeutlicht nachhaltig den enormen Aufwand bei der Bearbeitung der Berghänge: "Das Urbarmachen der Parzelle von meiner alleinigen Hände ist begonnen im Jahr 1860. Vollendet 1876. Karl Eduard Salomon." Der grüne Punkt-Weg führt noch die letzten Meter durchs Dorf Krippen bis zurück zum Ausgangspunkt am Krippener Parkplatz.
© Wanderfreunde aus Sachsen (www.wanderrouten-sachsen.de) Karten zu diesem Wanderweg finden Sie im MagicMaps-Shop.
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