Kartenmaterial
Ideale Kartengrundlage für den Rehefeld - Beerwalde Radweg sind die amtlichen topographischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese hochwertigen Karten werden im Rahmen des Tour Explorers angeboten, die den Streckenverlauf bereits beinhalten. Per Mausklick lässt sich die Tour direkt auf alle gängigen GPS-Geräte exportieren. Sowohl Streckenprofil als auch ein dreidimensionaler Flug entlang der Tour geben detailliert Auskunft über den Schwierigkeitsgrad. Den Tour Explorer mit ausgearbeiteten Radfernwegen und Weitwanderwegen gibt es für ganz Deutschland.
Routenwanderbeschreibung
Diese Tour ist eine etwas anspruchsvollere Runde, da besonders auf dem zweiten Streckenabschnitt steile Anstiege zu bewältigen sind.
Die Radtour beginnt in Rehefeld, in der Ortsmitte am Gasthof. Man fährt auf der Straße in Richtung Seyde im Tal der Wilden Weißeritz, die ein Stück oberhalb von Rehefeld auf tschechischer Seite entspringt.
Zwischen Rehefeld und Seyde befindet sich an der rechten Straßenseite die Herklotzmühle, wo jedes Jahr zum Mühlentag (Pfingsten) ein Schausägen stattfindet. Wenn man Seyde passiert hat, biegt man nach ca. 300m links von der Straße auf einen Weg ab und folgt ab jetzt der Markierung roter Strich. Als nächstes kommt rechts die Kempenmühle und dann geht links über die Weißeritz eine Brücke. Dort befand sich zu Zeiten des Holzflößens ein Floßteich und wenige Meter entfernt die ehemalige Kirstenmühle, deren Geschichte man auf einer Infotafel lesen kann. Danach erreicht man den Ort Schönfeld und biegt auf der Straße nach links ab. Etwa 1 km weiter geht es gerade auf einen Weg zur Talsperre Lehnmühle. Rechts kommt die Biedermannmühle und dann kommt man über eine kleine Brücke, die den Goldbach überquert.
Im Goldbachtal wurde bis 1828 Bergbau betrieben. Vorher, so berichtet die Sage, wurden im 14. - 16. Jahr-hundert im Goldbach Gold- und Silberkörner gefunden. Vor allem Fremde, meist Venezianer die sich aufs Goldwaschen verstanden, sollen als reiche Leute heimgekehrt sein.
Danach folgt rechts die Körnermühle mit dem alten, eingefallenen Sägewerk und einem Wehr mit Fischtreppe an der Weißeritz. Nach ca. 2 km ist die Talsperre Lehnmühle erreicht und es geht gerade aus auf die Straße, die nach einem weiteren Kilometer nach rechts verlassen wird. Am Forsthaus fährt man links und nach 700m hält man sich rechts , dann gerade aus bis der Wald verlassen wird. Dort fährt man nach rechts zur Staumauer, an deren Fuß ein Rastplatz ist. Danach geht's auf der Straße an der Weißeritz entlang, bis diese ansteigt. Dort fährt man links rein auf den Talweg Richtung Talsperre Klingenberg. Der ausgebaute Weg geht später in den Wald hoch, dort muss man aber gerade weiter fahren. An der Röthenbacher Mühle angekommen, geht's links über eine Brücke und danach gleich wieder rechts. Auf dem Weg fährt man, bis die Straße nach Beerwalde erreicht ist. Dort entsteht die neue Vorsperre für die Talsperre Klingenberg. Man biegt rechts ab und fährt nach Beerwalde hoch. An der rechten Seite der Straße stand einst die Beerwalder Mühle. Wenn man die zweite Steilkurve erreicht hat, ist der Berg fast geschafft. Im Ort angekommen fährt man den ersten Weg rechts rein, verlässt Beerwalde wieder und fährt am Sportplatz und an den Windrädern vorbei. An der nächsten Wegkreuzung muss erst nach rechts und danach gleich wieder nach links gefahren werden, bis die Reichstädter Straße erreicht ist. (Links sieht man die Reichstädter Windmühle, an der sich ein Rastplatz befindet). Die Straße überquert man und fährt gerade aus bis zum nächsten Abzweig. Dabei sieht man links im Feld die Kahlehöhenkirche. Dort nach rechts abbiegen und dann immer gerade aus bis Ortsausgang Hennersdorf fahren. Da verlässt man diese Straße und fährt halb rechts auf eine schmale Straße nach Ammelsdorf. Dort angekommen fährt man nach links das Dorf hoch und biegt an der nächsten Kreuzung nach rechts ab in Richtung Schönfeld. In Schönfeld am Hotel "Rennberg" vorbei fahren, den Berg runter und dann nicht auf der Hauptstraße bleiben, sondern gerade aus fahren und Schönfeld wieder verlassen. Die nächste Kreuzung wird gerade überquert und man fährt auf einen Weg, der Neue Straße heißt. Links ist das Pöbeltal und rechts das Tal der Wilden Weißeritz. Der Weg verläuft auf der Anhöhe zwischen beiden Tälern und geht fast ständig bergan. Auf dem bleibt man ca. 5 km, bis die Straße zwischen Altenberg und Rehefeld erreicht ist. Dort rechts abbiegen. Jetzt geht's nur noch bergab bis Rehefeld zu sehen ist. Als erstes fährt man am ehemaligen Jagdschloss vorbei, dann um eine steile Rechtskurve und wenig später ist der Ausgangspunkt der Radtour erreicht.
Besondere Attraktionen: Herklotzmühle, ehemaliger Floßteich an der Wilden Weißeritz und ehemalige Kirstenmühle, Mühlgraben und Fischtreppe an der Körnermühle, Staumauer Talsperre Lehnmühle, Reichstädter Windmühle
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