
Deutschland Süd - Nord. Teil 1 Köln - Flensburg
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Verfasst am: 01. 04. 2010 [11:43]
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Physikus
Dabei seit: 26.05.2009
Beiträge: 23
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Passau - Flensburg Von Süden nach Norden durch das grüne Deutschland. Teil 1 – Köln – Flensburg – 800km. Mit Link zu den .ikt-Files aller Tagesetappen! Fast genau vor einem Jahr startete ich (64) zum ersten Teil meiner Süd-Nord-Durchquerung Deutschlands in Köln. Ich nutzte in 2009 den späten Frühling in der zweiten Aprilhälfte um meine lange geplante Tour durchzuführen. Deshalb hier eine Beschreibung der Tour und ein Link zu den ikt-Files. Da ich die auf der Strecke liegenden Großstädte alle kenne, plante ich meine Route mit MagicMaps Tourexplorer 50 entlang der Flusstäler und durch die landschaftlich schönen Gebiete. Der anstrengendste Teil lag direkt in den ersten Tagen, in welchen ich Bergisches Land, Sauerland und Weserbergland durchquerte. Hinter Porta Westfalica hatte ich die norddeutsche Tiefebene vor mir und die Fahrt machte so viel Spaß, dass ich, statt über Rendsburg direkt nach Flensburg zu fahren, die längere Strecke entlang der Nordseeküste über Niebüll wählte. Der Anfang der Tour war nicht nur deshalb der schwierigste Teil, weil es noch saukalt war und an zwei Tagen regnete. Auch das, was vom ADFC in diesem Bereich als Radweg ausgewiesen ist, ist häufig nur für Mountainbikes geeignet. Die unter dem Link zugänglichen Touretappen sind nachträglich so korrigiert, dass sie diese Wege vermeiden, trotzdem aber über Radwege führen. Die Navigation war an allen Tagen und auf allen Etappen weitgehend optimal, besonders groß war die Freude daran, nie einen Akku aufladen zu müssen. Überhaupt, Radwege! Bis zur Möhnetalsperre waren die Radwege oft bessere Radäcker und ein Fortkommen mit 16kg Gepäck häufig nur sehr langsam möglich. Je weiter ich nach Norden kam, desto besser wurden die Radwege und in Schleswigholstein kann man ein richtiges Radwegefest feiern! An 8 von 11 Fahrtagen bin ich keinem anderen Radler begegnet oder wurde überholt. Nur bei einer Übernachtung hatte ich einen Radkollegen im Hotel, in denen ich oft der einzige Gast war! Übrigens alle Hotels hatte ich über die POI-Liste des FALK erst zum Mittag antelefoniert aber immer auf Anhieb einen Übernachtungsplatz bekommen. Richtig lustig war es auf dem unteren Teil des Weserradweges, hier wurde ich von einer Gruppe junger Leute – im sportlichen Superoutfit mit Strampelanzug und allen übrigen üblichen Accessoires mit dem freundlichen Gruß „hallo Opa“ überholt. An der nächsten Kreuzung traf ich sie bei einer intensiven Diskussion an der Klappkarte. Das zweite Überholen war dann schon weniger überheblich. Die Gesichter im nächsten größeren Städtchen hätte ich filmen mögen! Ich traf die Gruppe erneut in einem großen Kreisel, aus dem 5 Radwege führten. Für mich mit Navi kein Problem. Für die Klappkarte schon. Meine schönste Tagesetappe war die Nr. 082 von Wöhrden nach Niebüll. Ein Südsturm schob mich mit fast 30km/h nach Norden. Es war einfach nur herrlich! Die Strafe folgte dann am nächsten Tag (092 Niebüll Flensburg), der Sturm hatte auf Osten gedreht. Ich benötigte für 65km nicht meine üblichen 3½ Stunden, sonder mehr als das Doppelte. Wer die Route übernehmen will, findet sie unter folgendem Link im Ordner „Köln-Flensburg“ http://cid-61c0fe6730a3e02f.skydrive.live.com/browse.aspx/GPS-Navigation%20mit%20dem%20Fahrrad Viel Spaß beim Nachfahren Euer Physikus |
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